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Carreras José
tenore

Seine Familie wanderte nach Argentinien aus, kam aber doch wieder nach Spanien zurück, wo er seine Erziehung erhielt. Er wollte ursprünglich Chemie studieren, wurde dann aber Schüler von Jaime Francesco Puig und Juan Roax in Barcelona. Bereits mit zehn Jahren sang er bei einer Aufführung von 'Il retablo de Maese Pedro' von de Falla die Partie des Trujaman. Offizielles Bühnendebüt 1970 am Teatro Liceo von Barcelona als Flavio in 'Norma' von Bellini und als Gennaro in Donizettis 'Lucrezia Borgia'. 1971 Gewinner des Verdi-Wettbewerbs in Parma. Nachdem er in Barcelona zusammen mit der berühmten Sopranistin Montserrat Caballé in Verdis 'Nabucco' und in 'Lucrezia Borgia' aufgetreten war, wurde er durch diese Künstlerin in seiner Karriere gefördert, die bald eine weltweite Entwicklung nahm. 1971 wirkte er in London in einer konzertanten Aufführung der Donizetti-Oper 'Maria Stuarda' mit, seit 1974 regelmäßige Gastspiele an der dortigen Covent Garden Oper, u.a. als Alfredo in 'La Traviata', als Nemorino in 'Elisir d'amore', als Rodolfo in 'La Bohéme' und als Oronte in Verdis 'I Lombardi', 1984 als Andrea Chénier. Seit 1972 sang er an der New York City Centre Opera (Debüt als Pinkerton in 'Madame Butterfly'). In der Saison 1974-75 sang er an der Mailänder Scala als Antrittsrolle den Riccardo in Verdis 'Ballo in maschera' und hatte seither auch an diesem Haus eine große Karriere. Seit 1974 nicht weniger große Erfolge an der New Yorker Metropolitan Oper (Antrittsrolle: Cavaradossi in 'Tosca'). Bei den Festspielen von Salzburg sang er 1976-78 den Don Carlos von Verdi, 1979-80 den Radames in 'Aida', 1985-86 den José in 'Carmen', 1980 und 1984 das Tenorsolo im Verdi-Requiem und gab 1981 und 1989 glanzvolle Liederabende. Zu Gast an den Opern von Parma, Turin, Triest, an der Grand Opéra Paris, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, in Budapest, Prag, Zürich und Genf, an der Staatsoper von Wien (seit 1974), am Teatro Colón Buenos Aires (seit 1973), in Hamburg, München und Stuttgart; er gastierte auch in Chicago, Dallas, Philadelphia und San Francisco, vor allem aber in seiner spanischen Heimat in Barcelona und Madrid, wo er 1981 seinen ersten José in 'Carmen' sang, seitdem eine seiner Glanzrollen. 1981 wirkte er in München in der Uraufführung der Oper 'Lou Salomé' von Giuseppe Sinopoli mit. 1983 hatte er an der Staatsoper von Wien einen besonderen Erfolg als Kalaf in 'Turandot' von Puccini, 1987 an der Scala als Canio im 'Bajazzo'. Er trat bei den Festspielen von Aix-en-Provence in 'Roberto Devereux' von Donizetti auf, 1984 in Verona als José in 'Carmen', 1986 als Titelheld in 'Andrea Chénier' von Giordano. Er stellte den großen spanischen Tenor Julián Gayarre in einem Film dar (1986). 1987 erkrankte er an einer schweren Bluterkrankung und mußte seine Karriere unterbrechen. Es hatte zunächst den Anschein, als wäre diese Krankheit nicht zu beherrschen, doch konnte er am 21.7.1988 mit einem glanzvollen Konzert unter freiem Himmel in Barcelona vor 150 000 Zuschauern und in Anwesenheit der spanischen Königin Sofia einen neuen Abschnitt seiner Sängerlaufbahn beginnen. Spanien feierte dieses Konzert wie einen National-Feiertag. Er setzte seine weltweite Karriere nun weiter fort. Am 24.9.1989 sang er in Barcelona (wieder vor dem spanischen Königspaar) die Titelrolle in der Uraufführung der Oper 'Cristobal Colón', die der Komponist Lonardo Balada für ihn geschrieben hatte. In der Saison 1990-91 war er an der Covent Garden Oper als Samson in 'Samson et Dalila' von Saint-Saëns zu Gast, in der Dortmunder Westfalenhalle 1992 als José in 'Carmen'. Er trat 1992 in den spektakulären Konzerten zur Eröffnung der Weltausstellung von Sevilla und der Olympischen Spiele von Barcelona auf und gab in den folgenden Jahren Freiluft-Konzerte vor zehntausenden von Zuhörern zusammen mit den Tenören Placido Domingo und Luciano Pavarotti (erstmals 1990 anläßlich der Fußball-Weltmeisterschaft in den Thermen des Caracalla in Rom, 1996 Welt-Tournee). Seine Autobiographie erschien unter dem Titel 'Singing for The Soul' ('El Placer de cantar', Seattle 1991). Er besaß eine der schönsten Tenorstimmen seiner Epoche, die durch die Ausdruckskraft des Vortrages wie durch einen natürlichen Glanz ausgezeichnet wurde. Schallplatten: Philips ('Un Giorno di Regno' und 'I due Foscari', 'Un Ballo in maschera', 'Il Corsaro', 'Troubadour' und 'Stiffelio', alles Verdi-Opern; 'Tosca', 'La Bohème', 'Lucia di Lammermoor', 'Werther', von Massenet, 'Elisabetta Regina d'Inghilterra' von Rossini, italienischer Sänger im 'Rosenkavalier', 'Samson et Dalila', Missa Criolla und Weihnachtskantaten von Ariel Ramirez), HMV ('Macbeth', 'Aida' und 'Don Carlos' von Verdi, 'Bajazzo', 'Cavalleria rusticana'), RCA (Nicias in 'Thaïs' von Massenet), DGG ('Tosca', 'Carmen', 'Simon Boccanegra' von Verdi,'La vida breve' von de Falla, 'West Side Story'), HRE ('Maria Stuarda' von Donizetti, 'La Juive' von Halévy), Orfeo ('L'Enfant Prodigue' von Debussy), Hungaroton ('Fedora' und 'Andrea Chénier' von Giordano), Sony ('Tosca'), CBS ('Poliuto' von Donizetti); Topaz-Video ('Turandot'), Castle-Video ('Don Carlos' von Verdi), Decca-Video ('A Life Story'), Pioneer-Video ('Stiffelio' von Verdi). Philips-Video (Missa Criolla). Dazu viele Schallpaltten mit Zusammenstellungen von Konzert- und Arienprogrammen; eine auch nur annähernde Übersicht kann hier nicht gegeben werden.

 

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