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| | Sillich Aristodemo | | basso | 
| Ausbildung durch H.Friedrich in Triest. Er debütierte am Teatro Manzoni Mailand. 1887 trat er am Teatro Verdi von Pisa in Puccinis "Le Villi" auf. 1888 wirkte er an der Mailänder Scala in der Uraufführung der Oper "Nestorio" von Gallignani mit, wobei Paul Lhérie, der erste José in "Carmen", sein Partner war. 1889 war er am Teatro San Carlo Neapel anzutreffen; er sang auch am Teatro Fenice Venedig, am Teatro Comunale Bologna und in Turin. Seine größten Erfolge hatte er in Polen, wo er 1890 erstmals an der Oper von Warschau als Alfonso in Donizettis "Lucrezia Borgia" gastierte. Darauf wurde er im Herbst des gleichen Jahres an dieses Haus verpflichtet, dem er bis 1906 angehörte. Er gab von Warschau aus Gastspiele in St. Petersburg wie auch im übrigen Ausland. Er sang mehr als 60 Partien für Baß wie für Bariton, darunter den Mephisto im "Faust" von Gounod, den Marcel in den "Hugenotten" von Meyerbeer, den Silva in Verdis "Ernani", den Sparafucile im "Rigoletto", den Ramphis in "Aida", den Leporello im "Don Giovanni", den Hunding in der "Walküre" und den Don Diego in Meyerbeers "Africaine". Er sang in Warschau in italienischer Sprache, trug aber auch gelegentlich Partien in Polnisch vor. 1906 verließ er Warschau und kehrte nach Triest zurück, 1922 beendete er seine Bühnenkarriere. Sein Sohn Jerzy Sillich war Dirigent und wirkte an polnischen Theatern, wo er noch nach dem Zweiten Weltkrieg in Bytom (Beuthen) und Wroclaw (Breslau) auftrat.Schallplatten: Zahlreiche Aufnahmen auf G&T, alle 1907 in Mailand entstanden. |
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