 g(11696700)a(1393595))
| | Dupré Pierre | | basso | 
| Er war Schüler des Conservatoire National de Paris. 1909 wurde er an die Pariser Opéra-Comique verpflichtet, an der er als François in 'Le Chemineau' von Xavie Leroux debütierte und länger als 35 Jahre immer wieder aufgetreten ist. 1910 wirkte er an der Opéra-Comique in der Uraufführung der Oper 'Le Mariage de Télémaque' von Claude Terrasse in der Partie des Eumée mit. 1912 hatte er hier einen besonderen Erfolg, als er die vier Dämonen in 'Hoffmanns Erzählungen' gestaltete. 1922 wirkte er in der französischen Erstaufführung von Puccinis 'Gianni Schicchi' als Simone mit. 1923 sang er eine Rolle in der Premiere der Oper 'Pepita Jimenez' von Albeniz. Bis in die vierziger Jahre setzte er seine Karriere fort. Dabei war sein Repertoire sehr umfangreich; er sang an der Opéra-Comique sowohl tragende Rollen als auch Comprimario-Partien für Baß wie für Bariton, insgesamt ein nahezu unerschöpfliches Repertoire, aus dem hier nur der Arkel in 'Pelléas et Mélisande', der Marke im 'Tristan', der Leporello im 'Don Giovanni', der Nilakantha in 'Lakmé' von Delibes, der Alfonso in 'Così fan tutte' und der MacIrton in 'La Dame blanche' von Boieldieu genannt seien.. 1931 wirkte er dort in der Uraufführung der Oper 'Cantegril' von Roger Ducasse mit. Er war später ein hoch geschätzter Pädagoge und u.a. der Lehrer von Marisa Ferrer, Marisa Beaujon, Henri Medus, Georges Thill und Elsa Ruhlmann.\n Zuerst sang er Aufnahmen auf Pathé, darunter den Sparafucile im 'Rigoletto' und eine Partie in der vollständigen Oper 'Roméo et Juliette' nach 1920 kamen HMV-Aufnahmen heraus, schließlich nach 1930 Odeon-Platten. Er sang gerne Lieder, darunter auch Volkslieder in seinem Heimat-Dialekt aus dem Béarnais.\n |
|
|
|