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Nikolai Nikolajewitsch Figner on iTunes


Figner Nikolai Nikolajewitsch
tenore

1881 gab er eine Offizierskarriere bei der russischen Marine auf, um sich der Ausbildung seiner Stimme zu widmen, die durch Ippolit Pryanischnikow und Camillo Everardi in St. Petersburg stattfand. Fortsetzung der Studien bei De Roxas in Neapel. Sehr erfolgreiches Debüt 1882 am Teatro Sannazaro in Neapel in 'Philémon et Baucis' von Gounod. Er sang dann an den Opernhäusern von Parma (1885-86 zusammen mit Medea Mei in 'Aida' und 'La Gioconda') und Bologna und nahm an einer Brasilien-Tournee der Operntruppe von Claudio Rossi teil. Hier lernte er den damals noch unbekannten jungen Dirigenten Arturo Toscanini kennen. Als Nikolai Figner 1887 am Teatro Carignano von Turin in der dortigen Erstaufführung von Catalanis 'Edmea' sang -- nachdem er dieses Werk am 27.2.1886 sehr erfolgreich an der Mailänder Scala kreiert hatte -- bestand er darauf, daß die Leitung des Orchesters Toscanini anvertraut wurde. Die Aufführung endete für den Sänger wie für den Dirigenten mit einem triumphalen Erfolg. 1887 wurde er an der Covent Garden Oper London als Ernani, als Elvino und als Herzog von Mantua im 'Rigoletto' gefeiert. Er gastierte weiter in Madrid und Bukarest und wurde 1887 an die Hofoper von St. Petersburg berufen. Dort sang er 1887 die Titelpatie in der russischen Erstaufführung von Verdis 'Othello' und hatte seit 1889 zusammen mit seiner Gattin, der italienischen Sopranistin Medea Mei-Figner (1859-1952), Erfolge über Erfolge. Das Sänger-Ehepaar nahm auf das russische Musikleben seiner Epoche großen Einfluß. Der mit ihnen befreundete Komponist Tschaikowsky vollendete auf ihrem Landsitz in der Nähe von Tula seine Oper 'Pique Dame', die er den beiden Künstlern widmete. In der Uraufführung dieser Oper am 19.12.1890 in St. Petersburg sang Nikolai Figner den Hermann, Medea Mei-Figner die Lisa. Weitere Uraufführungen an der Petersburger Hofoper, in denen Nikolai Figner mitwirkte, waren 'Jolanthe' von Tschaikowsky (18.12.1892 als Vaudemont), 'Doubrowsky' von Naprawnik (15.1.1895) und 'Francesca da Rimini', ebenfalls von Naprawnik (9.12.1902). 1903 kam es zur Trennung des Sängerehepaars. Bis 1907 blieb Nikolai Figner an der Hofoper von St. Petersburg und sang noch 1907-10 bei verschiedenen privaten Operngesellschaften in Rußland. 1910-15 war er Direktor des Narodny Dom Theaters St. Petersburg. In den Wirren der russischen Revolution von 1917 verarmte der einst vergötterte Künstler völlig.\n Neben den Tenorpartien der russischen Oper bewunderte man seinen Raoul in den 'Hugenotten' von Meyerbeer, seinen Othello, seinen Radames in 'Aida', seinen Faust von Gounod, seinen Turiddu in 'Cavalleria rusticana', seinen Lohengrin, seinen José in 'Carmen' und seinen Canio im 'Bajazzo'.\n Lit: E.Strak: 'Die Petersburger Oper und ihre Stars' (Leningrad, 1940).\n Es existieren von ihm einige seltene Schallplattenaufnahmen, auf G&T, die ältesten von 1901.\n

 

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