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Marie Delna on iTunes


Delna Marie
soprano

Eigentlicher Name Marie Ledan. Ihre Stimme wurde im Alter von 15 Jahren durch den Maler Beaudoin entdeckt, als sie in der Küche des Gasthofes ihres Vaters sang. Gesangstudium bei Rosine Laborde in Paris und Debüt -- erst 17 Jahre alt -- 1892 an der Opéra-Comique Paris als Didon in 'Les Troyens' von Berlioz. 1893 sang sie dort die Charlotte in der französischen Erstaufführung von Massenets 'Werther', am 23.11.1893 in der Uraufführung der Oper 'L'Attaque du moulin' von Alfred Bruneau die Partie der Marcelline, am 1.4.1895 wirkte sie in der Uraufführung der Oper 'La Vivandière' von Godard mit. 'L'Attaque du moulin' kreierte sie auch für England (1894, Covent Garden Oper London) und Nordamerika (1910, New York Theatre New York). Einen ihrer größten Erfolge erzielte sie, als sie 1894 an der Opéra-Comique in der französischen Erstaufführung von Verdis 'Falstaff' die Partie der Quickly sang und der anwesende Komponist ihre Leistung besonders würdigte. Es schlossen sich Gastspiele am Théâtre de la Monnaie von Brüssel, an der Covent Garden Oper London (1894), an den Opernhäusern von Bordeaux, Marseille und Monte Carlo an. 1898-1901 war sie als gefeierte erste Altistin an der Grand Opéra Paris tätig; dort hörte man sie 1900 auch in der Uraufführung der Oper 'Lancelot' von Joncières, 1901 an der Opéra-Comique in der Uraufführung von Alfred Bruneaus 'L'Ouragan'. 1898-1900 bewunderte man sie am Teatro Lirico in Mailand. Nach ihrer Heirat im Jahre 1903 gab sie ihre Karriere zunächst auf, erschien aber seit 1907 wieder auf der Bühne und im Konzertsaal. 1907 hatte sie am Pariser Théâtre Lyrique spektakuläre Erfolge in 'La Vivandière' und in 'L'Attaque du moulin'. Durch Arturo Toscanini kam sie 1909 für eine Spielzeit an die New Yorker Metropolitan Oper, wo sie aber nicht die gleichen Erfolge wie in Frankreich hatte. Als sie an der Metropolitan Operr den Orpheus von Gluck sang, gab das New Yorker Opernpublikum zu erkennen, daß es die Gestaltung dieser Partie durch Louise Homer vorzog. Marie Delna schrieb ihren Mißerfolg (unberechtigt) Intrigen von Louise Homer zu, und als diese im gleichen Jahr 1910 mit dem Ensemble der Metropolitan Oper am Théâtre Châtelet in Paris als Amneris in 'Aida' gastierte, organisierte sie Mißfallenskundgebungen gegen ihre Rivalin, konnte aber deren Erfolg nicht verhindern. Die Auseinandersetzungen der beiden bekannten Sängerinnen erregten damals (vor allem in Presseartikeln) großes Aufsehen. Am 17.2.1912 sang Marie Delna an der Opéra-Comique in der Uraufführung von 'La Lépreuse' von Sylvio Lazzari; 1913 wirkte sie bei den Verdi-Gedenkfeiern am Teatro Regio von Parma mit. Auch an der Mailänder Scala ist sie noch aufgetreten. 1922 beendete sie ihre Bühnenlaufbahn, gab aber weiter Konzerte und war noch 1930 in einem Konzert über den französischen Rundfunk zu hören. Nachdem sie ihr ganzes Vermögen verloren hatte, starb sie ganz vergessen in einem Armenasyl.\n Reich gebildete, dunkel glänzende Altstimme, deren weiter Tonumfang ebenso berühmt war wie die feine Nuancierung ihres Ausdrucksvermögens.\n Lit. E.Beudu: 'Marie Delna' (Paris, 1908).\n Seltene Schallplattenaufnahmen auf Pathé, dazu Edison-Platten und -Zylinder (1910).\n

 

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