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| | Manuritta Giovanni | | tenore | 
| Er wurde durch Alfredo Martino in Rom ausgebildet. 1922 debütierte er am Teatro Costanzi in Rom als Ernesto im "Don Pasquale" und leitete damit eine sehr erfolgreiche Karriere ein. 1924 sang er am Teatro Dal Verme Mailand in der Uraufführung der Oper "Giocondo e il suo Re" von Carlo Jachino. Er hatte bald bedeutende Erfolge im lyrischen Repertoire an den großen italienischen Opernhäusern. So sang er an der Mailänder Scala, am Teatro San Carlo Neapel und am Teatro Fenice Venedig. Seine Glanzzeit fiel in die Jahre 1925-40. Er gab Gastspiele an der Oper von Chicago und an den führenden europäischen Bühnen; so war er an der Berliner Staatsoper, an der Grand Opéra Paris (1936), am Teatro Liceo Barcelona, an den Opernhäusern von Amsterdam, Brüssel, Helsinki und Warschau zu hören. Höhepunkte in seinem Bühnenrepertoire waren der Graf Almaviva im "Barbier von Sevilla", der Nemorino in "Elisir d'amore", der Herzog im "Rigoletto", der Rodolfo in "La Bohème" und der Don Ottavio im "Don Giovanni" von Mozart. Er wirkte auch in Filmen mit. Nach seinem Abschied von der Bühne war er im pädagogischen Bereich an der Accademia di Santa Cecilia in Rom tätig. Seine Tochter hatte unter dem Namen Maria di Giovanni eine erfolgreiche Karriere als Sopranistin.Schallplatten: Columbia, Fonotipia, Parlophon, Pathé; auf Pathé existiert eine Aufnahme des Quartetts aus "Rigoletto", die auf dem Etikett nur als "Milan Grand Opera" bezeichnet wird (bei den nicht genannten Sängern handelt es sich neben Giovanni Manuritta um Anna Sassone-Soster, Lina Lanza und Gino Lussardi). |
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