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| | Doniat Aimé | | baritono | 
| Er trat bereits als Autodidakt mit Gesangsprogrammen auf, und man riet ihm, seine Stimme ausbilden zu lassen. Dies geschah am Konservatorium von Montpellier, wo er gleichzeitig auch das Fagottspiel studierte. Sein offizielles Debüt wurde durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhindert. 1941 wurde er dann als Chorsänger bei Radio Marseille angestellt; nach Kriegsende begann er dort mit Auftritten in Operetten-Partien ('Véronique' von Messager und 'Rêve de Valse' -- 'Ein Walzertraum' -- von O.Straus). Er verlegte dann seine Tätigkeit nach Paris und trat hier ebenfalls am Théâtre des Variétés in Operetten, aber auch am Rundfunk, auf. Es schlossen sich zwei Spielzeiten am Opernhaus von Algier an, wo er wiederum in verschiedenen Operetten auftrat. Er kehrte dann nach Frankreich zurück und wirkte in Paris als Konzert-, vor allem aber als Rundfunksänger. In einem späteren Abschnitt seiner Karriere war er in Paris als Pädagoge tätig; er sollte eine Professur am Conservatoire von Versailles übernehmen, als er plötzlich starb.\n Er hinterließ sehr viele Schallplattenaufnahmen, die unter den verschiedensten Etiketten veröffentlicht worden waren. Alleine bei Véga wurde eine umfangreiche Serie mit französischer Volksmusik publiziert, auf der gleichen Marke erschienen Gesamtaufnahmen von Gounods 'Mireille' und von 'Tosca', auf MMS 'Hoffmanns Erzählungen', auf RCA 'Les Bavards' von Offenbach, auf Decca 'La Dame blanche' von Boieldieu, auf Pathé Operettenaufnahmen, auf GID Lehárs 'Lustige Witwe', auf Bourges 'Barbe-bleue' und weitere Offenbach-Operetten. Hinzu kommen zahlreiche Aufnahmen aus dem Bereich des gehobenen Unterhaltungsliedes auf diversen Marken; auch Mitschnitte von Radiosendungen.\n |
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