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| Borsò Umberto | tenore | 
Er verbrachte seine Jugendzeit in Pisa und war dort Schüler von Liliana Bardelli, später von Vera Amerighi Rutili und von Melchiorre Vidal in Rom und Mailand. Debüt 1952 in Spoleto als Alvaro in 'La forza del destino'. 1953 trat er an der Oper von Rom als Giasone in 'Medea' von Cherubini auf und sang im gleichen Jahr dort auch in der Uraufführung der Oper 'Medea' von Pietro Canonica. Er war seitdem während vieler Jahre an diesem Haus zu hören. 1956 sang er bei den Festspielen in den Thermen des Caracalla in Rom den Turiddu in 'Cavalleria rusticana', 1958-61 den Radames in 'Aida', 1961 den Arnoldo in Rossinis 'Wilhelm Tell', 1965 nochmals den Radames, 1959 bei den Festspielen von Verona den Alvaro in 'La forza del destino'. 1963 sang er als Antrittsrolle an der Mailänder Scala den Manrico im 'Troubadour', 1964 den Turiddu. In den Jahren 1955 und 1971-72 war er in Australien zu Gast, 1953-73 gastierte er oftmals in Amsterdam, 1966 in Rotterdam, 1966 auch in Brüssel. An der Staatsoper Wien hörte man ihn 1961 als Enzo in 'La Gioconda' von Ponchielli, 1968 als Radames; er gastierte in Berlin und Zürich (1957), am Teatro Liceo Barcelona, an der Oper von Kairo (1954, 1958-59), am Opernhaus von Philadelphia (1961 als Enzo, 1968 als Radames), in Havanna, am Bolschoj Theater Moskau (1964 als Manrico, 1968 als Alvaro), in Köln (1970) und Hamburg (1970) sowie bei den Festspielen von Wiesbaden (1967). Bereits 1962 debütierte er an der Metropolitan Oper New York als Enzo in 'La Gioconda'; er sang dort in der gleichen Saison den Radames, den Canio im 'Bajazzo' sowie die Titelrollen in Verdis 'Ernani' und in 'Andrea Chénier' von Giordano. Weitere Gastspiele an den führenden italienischen Opernhäusern, an der Oper von Boston, in New Orleans, Belgrad und Zagreb. Nach Abschluß seiner Bühnenkarriere Pädagoge in Rom. Sang auf Remigton den Radames in einer vollständigen 'Aida'-Aufnahme und den des Grieux in Puccinis 'Manon Lescaut'. |
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