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| | Carteri Rosanna | | soprano |  
| Ihre musikalische Begabung zeigte sich sehr früh. Bereits mit zwölf Jahren gab sie ein aufsehenerregendes Konzert. Sie studierte bei Cusinati, auch bei Nino Ederle, und gewann 1948 einen Gesangwettbewerb des italienischen Rundfunks. 1949 debütierte sie auf der Bühne, und zwar bei den Festspielen in den Thermen des Caracalla in Rom als Elsa im 'Lohengrin'. Es folgte eine Gastspielreise durch Spanien, dann Engagements an den großen italienischen Theatern. Vor allem war sie seit 1951 an der Mailänder Scala erfolgreich. Ihr Debüt an der Scala erfolgte in der Oper 'La buona figliuola' von Piccinni. Sie gehörte zu den bedeutendsten italienischen Konzertsopranistinnen ihrer Generation; so sang sie oft bei den Konzertveranstaltungen der Accademia di Santa Cecilia in Rom unter Francesco Molinari-Pradelli und wirkte in Neapel in einer wichtigen Aufführung des Requiems von Donizetti mit. 1958-59 sang sie bei den Festspielen von Verona, 1952 bei den Salzburger Festspielen die Desdemona im 'Othello' von Verdi unter W.Furtwängler, 1953 beim Maggio musicale von Florenz die Natascha in 'Krieg und Frieden' von Prokofieff. 1954 erschien sie an der Oper von San Francisco als Mimi in 'La Bohème' und sang die gleiche Rolle 1960 an der Covent Garden Oper London. 1955 an der Chicago Opera als Marguerite im 'Faust' von Gounod zu Gast. 1950 sang sie im italienischen Rundfunk die Titelpartie in der Uraufführung der Oper 'Ifigenia' von Ildebrando Pizzetti, 1952 an der Scala in der von 'Proserpina e lo straniero' von Juan José Castro die Rolle der Flavia, 1957 am Teatro San Carlo Neapel die Titelpartie in 'Vivi' von Franco Mannino, 1961 wieder an der Mailänder Scala die Metarosa in der Uraufführung von Pizzettis Oper 'Calzare d'Argento', 1963 an der Piccola Scala in der Uraufführung von Renzo Rossellinis 'Il Linguaggio dei Fiori', 1961 am Teatro Comunale Florenz in 'Il Mercante di Venezia' von M.Castelnuovo-Tedesco. Am 25.10.1962 wirkte sie am Théâtre des Champs Élysées Paris in der Uraufführung von Gilbert Bécauds 'Opéra d'Aran' mit. Gastspiele und Konzerte trugen ihr in Spanien, England, Frankreich, in Nord- und Südamerika immer wieder Erfolge ein. Mitte der sechziger Jahre gab sie ihre Karriere auf. Ihre Schallplatten kamen auf RCA ('La Traviata'), Cetra ('Falstaff', 'Wilhelm Tell', 'Suor Angelica', 'La Bohème') und auf Columbia ('La serva padrona') heraus. Auf Fonit-Cetra singt sie das Solo im Deutschen Requiem von Brahms unter Bruno Walter (Aufführung in Rom, 1952). Auf der gleichen Marke in 'I quattro rusteghi' von Wolf-Ferrari, auf Cetra Opera Live in 'Carmen' und 'Turandot', auf EJS in 'La donna del lago' von Rossini zu hören. |
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