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Margherita Grandi on iTunes


Grandi Margherita
soprano

Ihre Familie war italienisch-irischer Abkunft. Ihr eigentlicher Name lautete Marguerite Garde. 1911 verließ sie ihre Heimat und studierte bis 1917 am Royal College of Music in London. 1919 kam sie nach Paris und wurde Schülerin der großen Primadonna Emma Calvé. Aus einem Anagramm des Namens ihrer Lehrerin bildete sie ihren Künstlernamen Emma Vécla, unter dem sie ihre Karriere begann. (Sie ist jeoch dabei nicht mit der französischen Sopranistin Emma Vécla zu verwechseln, die vor allem als Operettensängerin hervortrat). 1922 begann sie ihre Bühnenkarriere als Mezzosopranistin und sang am 1.4.1922 an der Oper von Monte Carlo in der Uraufführung der bereits 1895 komponierten Oper 'Amadis' von Massenet die Titelrolle. Sie heiratete dann den Bühnenmaler Giovanni Grandi und studierte erneut bei Giannina Russ in Mailand. 1932 kam es zu einem zweiten Debüt, jetzt als Sopranistin und unter dem Namen Margherita Grandi, am Teatro Carcano von Mailand in der Partie der Aida. 1934 sang sie an der Mailänder Scala die Elena in 'Mefistofele' von Boito und kam jetzt zu einer großen Bühnenkarriere in Italien. 1938 gastierte sie in Holland, 1939, 1947 und 1949 bei den Festspielen von Glyndebourne, wo man sie als Lady Macbeth in Verdis 'Macbeth' und als Amelia in 'Un Ballo in maschera' vom gleichen Meister hörte; die letztgenannte Partie sang sie auch beim Festival von Edinburgh 1949. Während der Jahre des Zweiten Weltkrieges hielt sie sich in Italien auf, kreierte 1940 am Teatro Fenice Venedig für Italien die Partie der Maria in 'Der Friedenstag' von Richard Strauss, konnte aber nur selten auftreten, darunter 1940 an der Scala als Aida zusammen mit Benjamino Gigli. 1945 verlegte sie ihren Wohnsitz nach England. und wurde jetzt zunächst am Cambridge Theatre (1947 als Tosca und als Donna Anna), dann an der Londoner Covent Garden Oper bekannt, an der sie 1951 letztmals als Tosca auf der Bühne stand. Am 29.9.1949 wirkte sie an diesem Haus in der Uraufführung der Oper 'The Olympians' von Arthur Bliss als Diana mit und hatte dort als Tosca wie als Leonore im 'Troubadour' große Erfolge. 1946 sang sie in der Arena von Verona die Aida. Sie ist im Ablauf ihrer Karriere auch bei Gastspielen in Brüssel, in Ägypten und in Südamerika aufgetreten.\n Große dramatische Sopranstimme, die im italienischen Repertoire (Lady Macbeth, Aida, Tosca) ihre bedeutenden Aufgaben fand.\n Erst gegen Ende ihrer Karriere erschienen einige wenige Aufnahmen auf HMV; auf Decca singt sie die Giulietta in 'Hoffmanns Erzählungen' in einer Aufnahme von 1950.\n

 

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