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| | Berg Pieter van den | | baritono | 
| Er absolvierte seine Studien bei Ruth Horna in Amsterdam, bei Eugen Fuchs in Berlin und bei Jess Walters in London. 1954 gewann er den Gesangwettbewerb von Verviers (Belgien). Bühnendebüt 1954 am Stadttheater von Koblenz (wo er bis 1956 engagiert blieb) als Pater Guardian in 'La forza del destino' von Verdi. Seine größten Erfolge erzielte der Künstler bei der Niederländischen Oper Amsterdam, an der er seit 1970 wirkte, sowie bei den Holland Festivals. Beim Holland Festival des Jahres 1971 wirkte er in der Uraufführung der Oper 'Spinoza' von Kruyff mit. 1994 sang er dort in seiner 1000. Vorstellung den Dr. Grenvil in 'La Traviata'. In Deutschland trat er an der Hamburger Staatsoper, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg und an anderen Bühnen als Gast auf. Weitere Gastspiele an der Oper von Brüssel, an der Berliner Staatsoper, in Madrid und bei der Scottish Opera Glasgow. Er fügte das klassische wie das Wagner-Repertoire, dazu eine Vielzahl von Buffo-Partien für tiefen Baß, in sein Repertoire ein; geschätzter Konzertsänger. Von seinen Bühnenpartien seien genannt: der Bartolo in 'Nozze di Figaro', der Ramphis in 'Aida', der Fiesco in 'Simon Boccanegra' und der Procida in 'I Vespri Siciliani' von Verdi, der Sarastro in der 'Zauberflöte', der Gremin im 'Eugen Onegin' und der Rocco im 'Fidelio' (Amsterdam 1988). Am 29.4.1994 sang er an der Niederländischen Oper Amsterdam in der Uraufführung der Oper 'Symposion' von Peter Schat die Partie des Zaren. Schallplatten: HMV-Electrola, OPR (vollständige Oper 'Il Borgomastro di Saardam' von Donizetti, Holland Festival 1973). |
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