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| | Stransky Josefine | | soprano | 
| Die Sängerin, deren Geburtsname Josefine Holas war, studierte in sehr umfassender Weise Musik, Klavierspiel, Gesang und später noch mehrere Sprachen und Kunstwissenschaft. Zur Sängerin wurde sie durch die Wiener Pädagoginnen Marie Seyff-Katzmayr und Luise von Ehrenstein-Fränkel ausgebildet. Sie begann 1923 ihre Karriere, nachdem sie den bekannten Wiener Neurologen und Psychiater Professor Erwin Stransky (*1877) geheiratet hatte, der Direktor der Wiener Universitäts-Nervenklinik war. Ihre Auftritte fanden hauptsächlich im Konzertsaal statt, wobei sie sich als hervorragende Interpretin von Partien in Oratorien und religiösen Musikwerken, dazu als begabte Liedersängerin, präsentierte. Gelegentlich erschien sie auch auf der Bühne, so in der Spielzeit 1926-27 an der Wiener Volksoper. Als Konzertsolistin hatte sie ihre großen Erfolge in Wien, im übrigen Österreich, in Deutschland, in der C|vSR und in der Schweiz. Bei den Salzburger Festspielen sang sie 1930 das Sopransolo in der Messe f-moll von A.Bruckner, 1937 im Mozart-Requiem. In den dreißiger Jahren war sie oft im österreichischen Rundfunk zu hören. Im übrigen stand sie in Wien, einer alten Tradition dieser Metropole folgend, im Mittelpunkt eines schöngeistigen, vielseitig interessierten Kreises, der nicht nur für das Musikleben der Stadt von Bedeutung war.Schallplattenaufnahmen auf der Marke Christschall. |
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