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| | Stots Viktors | | baritono | 
| Er entstammte einer bäuerlichen Familie und sang nach seinem Abitur 1919 zunächst im Chor der Lettischen Nationaloper Riga. 1925 studierte er Gesang am Konservatorium von Riga und war 1925-27 Schüler von Grani Francesconi und San Marco in Mailand. 1927-44 war er, jetzt als Solist, Mitglied der Nationaloper Riga, zugleich 1935-43 Dozent und seit 1943 Professor am Rigaer Konservatorium. Seine großen Erfolge in der langen Zeit seines Wirkens am Opernhaus von Riga hatte er als Rigoletto, als Renato im "Maskenball" von Verdi, als Germont-père in "La Traviata", als Figaro in Rossinis "Barbier von Sevilla", als Silvio im "Bajazzo", als Wolfram im "Tannhäuser" und als Valentin im "Faust" von Gounod. Er sang auch Rollen in Opern zeitgenössischer lettischer Komponisten, so den Akmentin|,s|v in der Oper "Im Feuer" von J|_anis Kalnin|,s|v und den Horatio in "Hamlet" (1936) vom gleichen Meister. 1944 flüchtete er aus Lettland zuerst nach Deutschland und emigrierte von dort 1946 in die USA. Hier leitete er zusammen mit seiner Gattin, der Sängerin Magda Stota, in New York ein eigenes Gesangstudio. Sein Familienname kommt auch in der Schreibweise Stott vor. |
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