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| | Thursby Emma | | soprano | 
| Die Vorfahren der amerikanischen Sängerin stammten väterlicherseits aus England, mütterlicherseits aus Holland. Sie studierte zuerst bei Julius Meyer und Achille Errani, dann seit 1873 bei Francesco Lamperti und bei San Giovanni in Mailand. Schließlich vollendete sie ihre Ausbildung bei Hermine Rudersdorff und bei Maurice Strakosch in ihrer amerikanischen Heimat. 1875 eröffnete sie ihre Karriere mit einer großen Tournee durch die USA und durch Kanada. 1878 kam sie nach England, wo sie sich dem Publikum in einem glanzvollen Konzert der Londoner Philharmonic Society vorstellte. Bis 1879 blieb sie in England und eilte bei den großen Konzertveranstaltungen in London von Erfolg zu Erfolg. 1879 gab sie Konzerte in Paris und bereiste die französische Provinz. 1880-81 unternahm sie eine ausgedehnte Tournee durch Deutschland, Österreich, Holland, Belgien, Spanien, Norwegen und Dänemark, kehrte aber trotz ihrer großen Erfolge in Europa im Winter 1882 wieder nach Nordamerika zurück. 1883 kam es zu einer weiteren großen Konzerttournee durch die USA und durch Kanada. Trotz glänzender Angebote betrat sie nie die Opernbühne, obwohl u.a. der berühmte Komponist Charles Gounod sie mehrfach dazu ermutigte. Ende der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts ließ sie sich in New York als Gesanglehrerin nieder, trat aber noch gelegentlich öffentlich auf; so kam es noch 1903 zu einer Kunstreise der Sängerin nach China und Japan. Zu ihren Schülerinnen zählte die große amerikanische Sopranistin Geraldine Farar.Lit.: R.Gipson Mc Candless: "The Life of Emmy Thursby" (New York, 1940). |
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