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| | Silvy Jacqueline | | soprano | 
| Ausbildung am Konservatorium ihrer Geburtsstadt Aix-en-Provence und am Konservatorium von Marseille. Sie debütierte 1949 am Opernhaus von Marseille als Gilda im "Rigoletto". In den folgenden zehn Jahren trat sie an französischen Provinzbühnen auf. 1960 wurde sie an die Grand Opéra Paris berufen, an der sie wiederum als Antrittsrolle die Gilda sang. Gleichzeitig war sie an der Pariser Opéra-Comique verpflichtet. Sie gastierte regelmäßig an den führenden französischen Musiktheatern, in Bordeaux, Lyon, Toulouse, Marseille, Straßburg und Nantes, außerdem an der Oper von Monte Carlo (1963-63 und 1966), in Madrid, Lausanne und Lüttich, in London und an westdeutschen Bühnen. 1965 sang sie in Straßburg in der französischen Erstaufführung von Benjamin Brittens "A Midsummer Night's Dream" die Partie der Tytania. Die auch als Konzert- und Liedersängerin bekannt gewordene Sopranistin trat auf der Bühne in einer Vielfalt von Rollen auf: als Zerline im "Don Giovanni" und als Marzelline im "Fidelio", als Sophie im "Rosenkavalier" und als Micaela in "Carmen", als Leila in "Pêcheurs de perles" von Bizet und als Manon von Massenet, als Sophie im "Werther" vom gleichen Meister und als Anna in Meyerbeers "Africaine", als Musetta in Puccinis "La Bohème", als Liu in dessen "Turandot" und als Nathalie in der zeitgenössischen Oper "Der Prinz von Homburg" von H.W. Henze. Verheiratet mit dem bekannten Tenor Gustave Botiaux (*1926).Schallplatten: Vogue (Opern-Querschnitte), Orpheus. |
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