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| | König Klaus | | tenore | 
| Er verbrachte seine Jugend in Bad Muskau und ergriff wie sein Vater den Beruf eines Malermeisters. Er eröffnete in Krauschwitz bei Bad Muskau eine Lackiererei, die er auch weiter betrieb, nachdem er als Sänger international bekannt geworden war. Zuerst sang er als Amateur bei Veranstaltungen in Bad Muskau, begann dann aber 1965 ein Abendstudium an der Musikhochschule von Dresden. Seine Stimme wurde durch den Tenor Johannes Kemter in Dresden entdeckt, gefördert und ausgebildet. 1970 began er seine Bühnenkarriere am Theater von Cottbus (Debüt als Riccardo in "I quattro rusteghi" von Wolf-Ferrari). Von dort ging er 1973 an das Landestheater von Dessau. Hier sang er bereits Partien aus dem heldischen Repertoire wie den Max im "Freischütz", den Don Carlos in der gleichnamigen Verdi-Oper und den Erik im "Fliegenden Holländer". 1978-82 war er als erster Tenor am Opernhaus von Leipzig engagiert. Mit einer bezwingenden Gestaltung des Titelhelden im "Tristan" erfolgte dort 1980 sein Durchbruch zu einer großen internationalem Karriere. Seit 1982 war er an der Staatsoper von Dresden engagiert. Dort sang er am 13.2.1985 in der Gala-Vorstellung zur Einweihung der wieder aufgebauten Semper-Oper den Max im "Freischütz", am folgenden Tag den italienischen Sänger im "Rosenkavalier". Regelmäßige Gastspiele am Opernhaus von Leipzig, am Staatstheater von Karlsruhe (u.a. 1983-85 als Tristan und als Tannhäuser) und an der Münchner Staatsoper. Mit dem Ensemble der Oper von Dresden nahm er an einer Japan-Tournee teil. 1985 wurde er mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet. Große Erfolge bei Gastspielen an der Covent Garden Oper London (1984 Debüt als Tannhäuser), an der Mailänder Scala (Debüt 1984 ebenfalls als Tannhäuser), an der Grand Opéra Paris, an der Opéra du Rhin Straßburg, am Théâtre de la Monnaie Brüssel (1985 als Tristan), in Venedig und Parma. Er gastierte weiter am Teatro San Carlos Lissabon (1986 als Florestan) und am Opernhaus von Köln (1987 als Tannhäuser). 1988 gab er sein USA-Debüt an der Oper von Houston/Texas in seiner Glanzrolle, dem Tannhäuser. An der Münchner Staatsoper hörte man ihn 1988, in der Megaron-Halle in Athen 1993 als Menelas in der "Ägyptischen Helena" von Richard Strauss, 1988 am Teatro Colón Buenos Aires als Florestan, an der Staatsoper Wien als Bacchus in "Ariadne auf Naxos". An der Staatsoper Wien hörte man ihn auch als Lohengrin und als Tannhäuser, 1991 an der Oper von Seattle und 1992 an der Hamburger Staatsoper als Bacchus. In Amsterdam gastierte er 1991 als Siegmund in der "Walküre". 1994 sang er als Antrittsrolle an der Metropolitan Oper New York den Erik im "Fliegenden Holländer". Neben den bereits genannten Wagner-Partien sang er auf der Bühne den Walther von Stolzing und den Parsifal, den Bacchus in "Ariadne auf Naxos" von R.Strauss, den Florestan im "Fidelio" (Covent Garden Oper 1987), den Lenski im "Eugen Onegin". den Radames in "Aida", den Alvaro in Verdis "La forza del destino" und den José in "Carmen". Auch als Konzert- und Oratoriensämger kam er zu einer Karriere von internationalem Format.Schallplatten: Eterna, HMV (Titelheld im "Tannhäuser", Faust-Sinfonie von F.Liszt), Orfeo ("Kleider machen Leute" von Joseph Suder), Ariola-Eurodisc (Florestan im "Fidelio"), Denon (italienischer Sänger im "Rosenkavalier"), Philips (9. Sinfonie von Beethoven), DGG (9. Sinfonie von Beethoven), Telarc ("Walküre"), EMI ("Lied von der Erde" von Gustav Mahler), Wergo ("Simplicius Simplicissimus" von Karl Amadeus Hartmann). |
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