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| | Trenkova Rossitza | | soprano | 
| Sie erhielt ihre Ausbildung an der Musikakademie von Sofia und bis 1970 in der Opernschule der bulgarischen Hauptstadt; dazu war sie in den Jahren 1957-68 Schülerin der Wiener Pädagogin Maria Brand und nahm an internationalen Meisterkursen in Weimar teil. 1960 debütierte sie am Theater von Burgas und trat in den Jahren 1963-70 dort wie auch am Opernhaus von Stara Zagora auf. Sie gastierte auch in Sofia, wurde aber seit 1970 vor allem als Konzertsolistin bekannt. Sie trat mit großem Erfolg in Sofia wie in den übrigen bulgarischen Städten auf und hatte seit 1960 in einer mehr als dreißigjährigen Karriere beim bulgarischen Rundfunk, seit 1975 auch beim Fernsehen, ihre Erfolge. Auf der Bühne hörte man sie als Susanna in "Figaros Hochzeit", als Gilda im "Rigoletto", als Traviata, als Mimi in "La Bohème", als Leila in "Pêcheurs de perles" von Bizet, in der Titelpartie von Tschaikowskys "Jolanthe" und in "La Cenerentola" von Rossini. Als Oratoriensängerin widmete sie sich vor allem der Barockmusik in Werken von Scarlatti, J.S. Bach und G.F. Händel. Sie war eine begabte Liedersängerin, wobei sie auf diesem Gebiet ein weit gespanntes Repertoire bewältigte, das Lieder von Mozart, Beethoven, Schubert, J.Brahms, Mendelssohn, Paul Hindemith, Benjamin Britten, Debussy, Gounod, Rossini, Tschaikowsky, Rachmaninoff, Villa-Lobos und von weiteren Komponisten enthielt, die sie alle in der Originalsprache zum Vortrag brachte. Sie wurde zur Bulgarischen Staatskünstlerin ernannt.Aufnahmen auf der bulgarischen Marke Balkanton, darunter Lieder des bulgarischen Komponisten Dimiter Nenov. |
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