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| Oserow Nikolai Nikolajewitsch | tenore | 
Er begann seine Ausbildung am Konservatorium von Kasan und war dann in Moskau Schüler von A.M. Uspenskij. 1912 trat er erstmals bei einer reisenden Operntruppe auf und sang dann an verschiedenen Theatern, 1918-19 bei der Zimin-Privatoper in Moskau. 1920-46 war er Mitglied des Bolschoj Theaters Moskau, sang aber 1919-24 auch an verschiedenen Moskauer Operettenbühnen. Sein Repertoire für die Opernbühne besaß einen staunenswerten Umfang; seine großen Rollen waren der Sobinin in "Iwan Susanin" ("Ein Leben für den Zaren") von Glinka, der Finn in dessen "Ruslan und Ludmilla", der Galitzyn in "Khovantchina" von Mussorgsky, der Levko in Rimsky-Korssakows "Mainacht", der Titelheld in "Wakula der Schmied" ("Tscherewitschki") von Tschaikowsky, der Andrej in dessen "Mazeppa", der Don Juan in "Der steinerne Gast" von Dargomyshski, der Graf Almaviva im "Barbier von Sevilla", der Faust von Gounod, der Raoul in Meyerbeers "Hugenotten", der José in "Carmen", der Lohengrin, der Walther von Stolzing in den "Meistersingern", der Siegmund in der "Walküre", der Werther in der gleichnamigen Oper von Massenet, der des Grieux in dessen "Manon" und der Samson in "Samson et Dalila" von Saint-Saëns; hinzu kamen Aufgaben in Werken zeitgenössischer russischer Komponisten auf der Bühne wie im Konzertsaal. 1937 wurde er zum Volkskünstler der UdSSR ernannt. 1947-53 lehrte er am Konservatorium von Moskau, seit 1948 als Professor. Nach Abschluß seiner Karriere war er im pädagogischen Bereich tätig. 1964 publizierte er in Moskau seine Autobiographie.Schallplattenaufnahmen der staatlichen sowjetrussischen Plattenproduktion (Melodiya). |
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