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| | Vaterhaus Hans | | basso | 
| Er war Schüler des berühmten Pädagogen Julius Stockhausen in Frankfurt a.M. und begann etwa um 1905 eine große Karriere als Konzertsänger, die bis in die dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts dauerte. Er sang in den Zentren des Schweizer Musiklebens (Zürich, Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Solothurn, Winterthur), gab Konzerte in Wien, Berlin, Bremen, Frankfurt a.M., Hamburg und Köln, in Paris und bereiste Holland und Rußland. Dabei erwies er sich als hervorragender Interpret der Werke von J.S. Bach (Matthäus- und Johannes-Passion, Hohe Messe), J.Haydn ("Schöpfung", "Jahreszeiten"), Beethoven (9. Sinfonie, Missa solemnis), Mendelssohn ("Elias", "Paulus"), Berlioz ("Damnation de Faust", "L'Enfance du Christ"), Brahms (Deutsches Requiem), César Franck ("Les Béatitudes"), G.Mahler, A.Bruckner, Verdi (Requiem) und vieler anderer Meister. Dazu war er ein bedeutender Lied-Interpret in einem Repertoire, das auch Lieder zeitgenössischer Komponisten enthielt. Als Gast trat er an den Theatern von Zürich (wo er lebte) Basel und Bern auf; dort hörte man ihn als Rigoletto, als Beckmesser in den "Meistersingern", als Alberich im "Rheingold" und als Mephisto im "Faust" von Gounod. |
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