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| Vohla Willibald | basso | 
Er begann seine Bühnentätigkeit 1937 mit einem Engagement am Stadttheater von Nordhausen (Thüringen), wurde aber 1939 zum Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg einberufen. Nach Kriegsende wirkte er 1946-48 an der Schauspielbühne Braunschweig und war dann in der Spielzeit 1948-49 am Stadttheater von Würzburg engagiert, danach 1949-52 am Landestheater Darmstadt. 1952 folgte er einem Ruf an das Opernhaus von Düsseldorf. Hier wirkte er 1954 in der Uraufführung der Oper "Die Heimkehr" von Marcel Mihalovici und 1955 in der deutschen Erstaufführung von "Street Scene" von Kurt Weill mit. 1957 ging er an das Nationaltheater Mannheim, an dem er für die folgenden zehn Jahre tätig blieb. Er beherrschte ein sehr umfangreiches Repertoire, zu dem Partien wie die Titelrolle in "Julius Cäsar" von Händel, der Sprecher in der "Zauberflöte", der Minister im "Fidelio", der Fliegende Holländer, der Telramund im "Lohengrin", der Wotan und der Wanderer im Nibelungenring, der Hans Sachs in den "Meistersingern", der Kurwenal im "Tristan", der Orest in "Elektra" von R.Strauss, der Musiklehrer in dessen "Ariadne auf Naxos", der Faninal im "Rosenkavalier", der Wozzeck von A.Berg, der Rigoletto, der Macbeth in der Oper gleichen Namens von Verdi, der Graf Luna im "Troubadour", der Amonasro in "Aida", der Posa im "Don Carlos" und der Titelheld im "Falstaff" von Verdi, der Tonio im "Bajazzo", der Scarpia in "Tosca", der Jago im "Othello" von Verdi, die vier Dämonen in "Hoffmans Erzählungen", der Tomsky in "Pique Dame" von Tschaikowsky, die Titelrolle in "Herzog Blaubarts Burg" von B.Bartók und der Frank in der "Fledermaus" gehörten. Nach dem Ende seines Mannheimer Engagements gastierte er von dort aus noch bis zum Anfang der siebziger Jahre, wobei er jetzt auch manchmal Buffo-Rollen (Fra Melitone in "La forza del destino") übernahm.Schallplatten: Heliodor ("Der Ja-Sager" von K.Weill). |
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