 g(11696700)a(1393595))
| | Murano Maria | | mezzosoprano | 
| Sie trat zuerst als Kabarettsängerin auf, ließ dann aber 1942-46 ihre Stimme am Conservatoire National Paris ausbilden. 1946 debütierte sie an der Opéra-Comique Paris unter dem Namen Suzanne Chauvelot in der Rolle der Geneviève in "Pelléas et Mélisande". Im gleichen Jahr übernahm sie als Antrittsrolle an der Grand Opéra Paris die Gräfin Ceprano im "Rigoletto". In der Folgezeit sang sie an der Grand Opéra u.a. die Marina im "Boris Godunow", die Maddalena im "Rigoletto", die Alkandre in "Pénélope" von G.Faurè und die Bellone in "Les Indes Galantes" von Rameau. Alle ihre Auftritte als Opernsängerin fanden unter dem Namen Suzanne Chauvelot statt. Nachdem sie an französischen Provinztheatern in Operetten große Erfolge erzielt hatte, begann sie unter dem Namen Maria Murano eine Karriere auf diesem Gebiet, in der sie an vielen Bühnen in Frankreich, aber auch bei Gastspielen in Belgien, in der Schweiz und in Nordafrika zu glänzenden Erfolgen kam. Sie trat aber auch immer noch als Opernsängerin in Erscheinung und wirkte 1961 und 1972 am Grand Théâtre Bordeaux in den Uraufführungen von zwei Opern des Komponisten J.-M. Damase mit ("La Colombe" und "Eurydice"). Regelmäßig war sie an den Pariser Operettentheatern zu hören, so 1967-68 in "Le Prince de Madrid" von Fr. Lopez. Aus dem Bereich der Operette sang sie Partien in Werken von Offenbach ("La belle Hélène"), L.Ganne, E.Audran, Suppé, Strauß, Lehár und Yvain. Von ihren Opernpartien sind ergänzend noch die Ragonde in "Le Comte Ory" von Rossini, die Flora in "The Medium" von Menotti, die Carmen und die Concepcion in "L'Heure espagnole" von Ravel (eine besondere Glanzrolle der Künstlerin) zu nennen.Schallplatten: EMI (Querschnitt "Le Prince de Madrid"), Pathé ("Chanson Gitane" von M.Yvain), Véga (Querschnitt "Frasquita" von Lehár), alle unter dem Namen Maria Murano erschienen. |
|
|
|