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| | Walendowski Dario | | tenore | 
| Er war der Sohn eines Webers, wuchs in Lodz auf und begann nach Abschluß seiner Ausbildung als Diplombautechniker sein Gesangsstudium an der Musikhochschule von Lodz. 1980 gewann er den zweiten Preis beim Jan Kiepura-Wettbewerb; im gleichen Jahr debütierte er an der Staatsoper von Lodz als Alfredo in "La Traviata". Nach dem Abschluß seines Studiums begann er 1982 seine Bühnenkarriere an der Nationaloper von Warschau. Er sang an diesem Haus in drei Jahren mehr als dreißig Partien, darunter den Edgardo in "Lucia di Lammermoor", den Nadir in "Pêcheurs de perles" von Bizet, den Tamino in der "Zauberflöte", den Hauptmann im "Wozzeck" von A.Berg, den Schuiskij in "Boris Godunow" und den Jedidia in "Die schwarze Maske" von K.Penderecki. 1985 ging er dann nach Österreich, wo er gastierte und zweimal beim Belvedere-Concours in Wien Aufsehen erregte. 1989 kam er nach Deutschland und sang hier zunächst an den Theatern von Oberhausen und Gießen Partien wie den Grafen Almaviva im "Barbier von Sevilla", den Châteauneuf in "Zar und Zimmermann" von Lortzing, den Herzog im "Rigoletto", den Rodolfo in "La Bohème", den Hans in Smetanas "Verkaufter Braut", den José in "Carmen", den Hoffmann in "Hoffmanns Erzählungen", den Pinkerton in "Madame Butterfly", den Jontek in "Halka" von Moniuszko und den Paris in der Offenbach-Operette "Die schöne Helena". Seit 1993 am Staatstheater von Schwerin verpflichtet; hier trat er in weiteren Partien auf, u.a. als Cavaradossi in "Tosca", als Titelheld im "Faust" von Gounod, als Nemorino in "Elisir d'amore", als Manrico im "Troubadour" und als Prinz Sou-Chong in Lehárs "Land des Lächelns". Er sang im Lauf seiner Karriere als Gast am Bolschoj Theater Moskau, am Nationaltheater Mannheim, am Staatstheater Karlsruhe, in Berlin, Potsdam, Hamburg, Madrid, Barcelona und Paris, in Dänemark und Holland. |
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