 g(11696700)a(1393595))
| | Mosel Max | | basso | 
| Er trat in die Verwaltungslaufbahn ein, wurde Standesbeamter, ließ aber dann seine Stimme durch den Opernsänger Otto Wolters in Braunschweig ausbilden. Nach ergänzenden Studien bei Alberto Selva in Venedig debütierte er 1890 am Opernhaus (Stadttheater) von Hamburg. 1890-91 sang er am Stadttheater von Regensburg und folgte 1891 einem Ruf an das Opernhaus von Köln. Hier hatte er bis 1894, vor allem im Wagner-Fach, viel beachtete Erfolge. 1894 wirkte er bei den Bayreuther Festspielen als König Heinrich im "Lohengrin" mit. Es folgte ein längeres Engagement am Stadttheater von Bremen (1894-98), schließlich 1898 eine Verpflichtung an das Hoftheater von Mannheim. Seine Karriere wurde bereits 1899 vorzeitig durch eine fortschreitende Ertaubung beendet. Zu seinen großen Bühnenpartien zählten der Landgraf im "Tannhäuser", der König Heinrich im "Lohengrin", der Fafner, der Hunding und der Hagen im Nibelungenring, der Osmin in der "Entführung aus dem Serail", der Sarastro in der "Zauberflöte" und der Eremit im "Freischütz" von Weber. -- Der Künstler war mit der Altistin Marie Tomschik (*23.2.1871 Wien, ?1.1.1930 Karlsruhe) verheiratet, die an den führenden deutschen Operntheatern eine bedeutende Karriere hatte. Mit ihr zusammen lebte er in Karlsruhe, wo sie am Hoftheater engagiert war. |
|
|
|