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| Wartel Pierre-François | tenore | 
Er war Schüler von Adolphe Nourrit und von Banderali in Paris. 1831 debütierte er an der Grand Opéra Paris in einer Comprimario-Rolle und sang in den ersten Jahren seiner Karriere dort derartige Partien, darunter in Uraufführungen verschiedener Opern ("Robert le Diable" von Meyerbeer, 22.11.1831; "Gustave III. ou le Bal Masqué" von Auber, 27.2.1833; "La Juive" von Halévy, 23.2.1835; "Benvenuto Cellini" von Berlioz, 10.9.1838; "Stradella" von Louis Niedermeyer, 3.3.1837; "Le Lac des Fées" von Auber, 1.4.1839; "La Reine de Chypre" von Halévy, 22.12.1841). Er wurde bald ein großer Vertreter seines Stimmfachs an diesem führenden französischen Opernhaus. Am 10.4.1840 wirkte er an der Grand Opéra in der Uraufführung von Donizettis Oper "Les Martyrs" und am 2.12.1840, also im gleichen Jahr, in der von Donizettis "La Favorita" in der Partie des Don Gasparo mit. Große Verdienste erwarb er sich als Konzertsänger vor allem dadurch, daß er die Lieder von Franz Schubert zum Vortrag brachte, die bis dahin in Frankreich wenig Beachtung gefunden hatten. Nach seinem Rücktritt von der Bühne wirkte er in Paris als hoch angesehener Gesangpädagoge. Zwei seiner bekanntesten Schüler waren die schwedische Sopranistin Christine Nilsson und die französische Mezzosopranistin Zélia Trebelli. -- Seine Gattin Atale Thérèse Annette Wartel-Adrien (1814-65) war Pianistin und Komponistin; aus dieser Ehe stammte der Sohn Louis Emile Wartel (?1834), der in den Jahren 1857-70 als Bassist am Théâtre Lyrique Paris engagiert war. |
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