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Maxim Dormidontowitsch Michailow on iTunes


Michailow Maxim Dormidontowitsch
basso

Er wuchs in großer Armut auf, besuchte die Grundschule in seinem kleinen Heimatdorf und arbeitete als Dockarbeiter in der Wolga-Schiffahrt. Er sang später in Kirchenchören, u.a. 1918-21 in Omsk, 1922-23 im Kathedralchor von Kasan. Er hatte große Schwierigkeiten zu überwinden, bevor er in das Konservatorium von Kasan aufgenommen wurde, wo er sein ersten Studien bei F.A. Oschtukowitsch betrieb. 1924 kam er zur weiteren Ausbildung nach Moskau; er war dort Schüler von T.Wassilij Ossipow. 1924-29 Kantor und Archidiakon an der orthodoxen Uspensky-Kathedrale im Kreml von Moskau. 1929-32 unternahm er Konzertreisen in Rußland. 1930 wurde er für den Rundfunk der UdSSR verpflichtet. 1932 folgte er einem Ruf an das Bolschoj Theater Moskau. Sein Debüt an diesem Haus erfolgte in der Rolle des Zaretzki im "Eugen Onegin". 1934 hatte er am Bolschoj Theater seinen ersten großen Erfolg als Prinz Jurij in der "Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh" von Rimsky-Korssakow, dann als Koptschak in Borodins "Fürst Igor". Nunmehr entfaltete er während vieler Jahre bis zu seinem Abschied von der Bühne 1956 eine glanzvolle Karriere. Höhepunkt in seinem Repertoire war die Titelrolle in "Iwan Susanin" ("Ein Leben für den Zaren") von Glinka; dazu bewunderte man ihn als Pimen im "Boris Godunow", als Swjatosar in "Ruslan und Ludmilla" von Glinka, als Gremin im "Eugen Onegin", als Kontschak in Borodins "Fürst Igor", als Müller in "Rusalka" von Dargomyshski, als Jurij in der "Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh", als Waräger in "Sadko" von Rimsky-Korssakow und als Chub in "Tscherewitschki" von Tschaikowsky. Am 9.5.1945 sang er in einer Festvorstellung zur siegreichen Beendigung des Zweiten Weltkrieges am Bolschoj Theater den Iwan Susanin. Auf der Bühne präsentierte er neben seinem gesanglichen Können ein glänzendes darstellerisches Talent. Auch als Interpret des russischen Volks- und Kunstliedes war er bekannt, er trat in mehreren russischen Filmen auf, u.a. als Boris Godunow und in dem Eisenstein-Film "Iwan der Schreckliche" (1944). Er wurde zweimal mit dem Großen Staatspreis der Sowjetunion ausgezeichnet, 1940 erhielt er den Titel eines Volkskünstlers der UdSSR. Er galt als ein Lieblingssänger des russischen Diktators Stalin.Lit: A.S. Kusnetzowa: "Maxim Dormidontowitsch Michailow" (Moskau, 1962-64).Schallplatten der staatlichen sowjetrussischen Produktion, darunter auch vollständige Opern (u.a. Titelheld in "Iwan Susanin" von Glinka, "Ruslan und Ludmilla" vom gleichen Komponisten, Pimen im "Boris Godunow", Gremin im "Eugen Onegin", Kontschak in "Fürst Igor", "Die Zarenbraut" von Rimsky-Korssakow; "Die goldenen Schuhe" /"Tscherewitschki"/ von Tschaikowsky, auf Vanguard bzw. Ultraphon übernommen).

 

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