 g(11696700)a(1393595))
| | Meillet Auguste-Alphonse | | baritono | 
| Er debütierte nach seiner Ausbildung am Conservatoire National de Paris 1848 an der Pariser Grand Opéra, wo er bis 1851 blieb. 1851-52 sang er am Théâtre Lyrique Paris, 1852-53 an der dortigen Opéra-Comique und dann wieder 1853-61 am Théâtre Lyrique, 1861-63 am Opernhaus von Marseille, 1863-64 am Théâtre de la Monnaie Brüssel, dann wieder in Marseille, anschließend abermals an der Opéra-Comique, schließlich in den Jahren 1868-69 am Théâtre Lyrique Paris. An diesem Haus wirkte er in zahlreichen Uraufführungen von Opern mit, darunter "La Poupée de Nuremberg" von A.Adam (1852), "Jaguarita l'Indienne" von Halévy (1855), "La Reine Topaze" von Victor Massé (1856, damals sehr erfolgreich), "Le Médecin malgré lui" von Gounod (1858), "La Fée Carabosse" von Victor Massé (1859), "Ma Tante dort" von Caspers (1860) und "Gil Blas" von Th. Sermet (1860). Sein umfangreiches Repertoire für die Bühne enthielt Partien wie den Scapin in "L'Irato" von Méhul, den Scherasmin im "Oberon" von Weber, den Miller in "La Poupée de Nuremberg", den Blondel in "Richard Coeur-de-Lion" von Grétry, den Figaro in "Nozze di Figaro", den Robinson in "Le Brasseur de Preston" von Adolphe Adam und den Lejoyeux in "Le Val d'Andorre" von Halévy. 1869 wurde er dann nochmals an die Opéra-Comique verpflichtet, an der er in diesem Jahr in der Uraufführung der Oper "Don Quichotte von E.H.A. Boulanger als Sancho Panza auftrat. Als letzte Partie kreierte er 1870 an der Opéra-Comique den Docteur Mirouet in "L'Ombre" von Flotow. -- Er war seit 1852 verheiratet mit der Sopranistin Marie-Stéphanie Meyer-Meillet (*1829), die mit ihm zusammen am Conservatoire studiert hatte, und die ihn auf den Stationen seiner Karriere zumeist begleitete. |
|
|
|