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| | Lunde Sigurd | | tenore | 
| Sein Vater war Dekorationsmaler, und auch er war anfänglich für diesen Beruf bestimmt. Daher besuchte er die Kunstakademie in Dresden. Hier wurde jedoch seine schöne Stimme entdeckt, und er ließ diese durch die Pädagogen Auguste Goetze und Benno Stolzenberg ausbilden. Er begann seine Bühnenkarriere in der Spielzeit 1887-88 am Stadttheater von Magdeburg und sang dann nacheinander an den Theatern von Teplitz (1888-89), Danzig (1889-95), Halle (Saale; 1895-96), Bremen (1896-97) und Basel (1897-98), schließlich in den Jahren 1898-1901 am Opernhaus von Riga. Seit 1901 lebte er in Berlin. Von den vielen Partien, die Bestandteil seines Bühnenrepertoires waren, sind der Lyonel in Flotows "Martha", der Manrico im "Troubadour", der Chapelou im "Postillon de Lonjumeau" von Adam und der José in "Carmen" zu nennen. Auch als Konzertsolist aufgetreten. -- Seit 1893 war er mit der Sopranistin Zerline Drucker (*1865) verheiratet, die zuerst als Operetten-, dann als Opernsängerin eine bedeutende Karriere hatte. |
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