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| Ludwik Karl | basso | 
Der Künstler, dessen eigentlicher Name Karel Ludvik war, studierte bei Adolf Robinson in Wien und an der Wiener Musikakademie. 1919 fand sein Debüt am Stadttheater von Aussig (Ústí nad Labem) statt. Von dort kam er 1921 an das Deutsche Theater Prag, dessen Mitglied er bis 1925 blieb. 1925-31 sang er am Opernhaus von Düsseldorf, 1932-34 an der Schiller-Oper in Hamburg. Er kehrte dann in seine tschechische Heimat zurück, wo er 1934-36 am Theater von Olomouc (Olmütz), 1936-38 in Plzen|v (Pilsen) und 1938-39 in Ostrava (Mährisch-Ostrau) engagiert war. Während der Jahre des Zweiten Weltkrieges trat er noch gastierend auf. Gastspiele führten ihn im Ablauf seiner Karriere u.a. an die Staatsoper Berlin, an das Staatstheater Wiesbaden und an das Opernhaus von Köln. Sein Bühnenrepertoire enthielt mehr als 75 große Partien, darunter den Sarastro in der "Zauberflöte", den Daland im "Fliegenden Holländer", den Pogner in den "Meistersingern", den Hagen in der "Götterdämmerung", den van Bett in "Zar und Zimmermann" von Lortzing, den Quasimodo in "Notre-Dame" von F.Schmidt, den Goldhändler in "Cardillac" von Hindemith, den Mephisto im "Faust" von Gounod, den Gremin im "Eugen Onegin" von Tschaikowsky und den Kezal in der "Verkauften Braut" von Smetana. |
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