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| | Méric-Lablache Émilie de | | mezzosoprano | 
| Sie war die Tochter der berühmten französischen Sopranistin Marie-Joséphine de Méric (1800-1877) und des englischen Impresarios Joseph Glossop. Sie wurde wahrscheinlich durch ihre Mutter ausgebildet. Ihr Bühnendebüt fand im November 1845 in Paris in 'Maria di Rohan' von Donizetti statt. 1846 hielt sie sich in Straßburg auf, erteilte dort zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater, dem italienischen Tenor Alexander Timoleone, Gesangunterricht und gab Konzerte. 1849-50 sang sie während zwei Spielzeiten, noch unter dem Namen Mlle de Méric, an der Covent Garden Oper London Partien wie die Ninetta in 'La gazza ladra' von Rossini, den Pierotto in 'Linda di Chamounix' von Donizetti, den Malcolm in Rossinis 'La Donna del lago', den Arsace in desssen 'Semiramide' und den Pagen Urbain in Meyerbeers 'Hugenotten'. Zu Beginn der fünfziger Jahre kam sie zu einer sehr erfolgreichen Karriere mit abwechselnden Bühnenauftritten in St. Petersburg und Wien. Im September 1854 heiratete sie in Maisons-Lafitte bei Paris Nicolas Lablache, einen Sohn des berühmten Bassisten Luigi Lablache (1794-1858). Seitdem trat sie zumeist unter dem Namen Mme de Méric-Lablache auf. Seit etwa 1860 hatte sie eine bedeutende Karriere in England wie in Nordamerika, und zwar sowohl als Bühnen- wie als Konzertsängerin. Gelegentlich erschien sie auch in Deutschland, so 1863 in Baden-Baden und 1864 in einer Tournee, die sie in mehrere deutsche Städte führte. Wie in der Biographie ihrer Mutter bleiben auch bei ihr manche Details unklar. So ist zwar bekannt, daß sie 1901 in London beigesetzt wurde, doch stehen Todesdatum und -ort nicht fest. Hinzu kommt, daß sie in manchen Quellen irrtümlich als Tochter der französischen Sopranistin Henriette Méric-Lalande (1799-1867) bezeichnet wird, die man immer wieder mit ihrer Mutter verwechselt hat. Aus der Ehe von Émilie de Méric und Nicolas Lablache gingen drei Kinder hervor, von denen sich die Tochter Louise Lablache auch als Sängerin betätigte.\n |
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