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| | Cellier Jacqueline | | soprano | 
| Ihr Vater war Organist, ihre Mutter Sängerin. Die berühmte Sopranistin Suzanne Cesbron-Viseur (?1967) war ihre Tante, bei der sie ihren ersten Gesangsunterricht erhielt. Sie setzte ihre Ausbildung am Conservatoire de Paris bei H.Etcheverry fort und trat zunächst als Konzertsolistin auf. 1947 fand ihr Bühnendebüt an der Opéra-Comique Paris als Angélique in 'Le Rêve' von Bruneau statt. Sie blieb bis 1950 an der Opéra-Comique tätig und war zugleich 1948-50 an der Grand Opéra Paris engagiert. Danach trat sie als Gast an den großen Operntheatern in der französischen Provinz auf und sang u.a. 1951 in der französischen Erstaufführung der Oper 'Mathis der Maler' von P.Hindemith in Straßburg die Partie der Regina. Ihre große Glanzrolle war der Yniold in 'Pelléas et Mélisande' von Debussy. Diese wie auch andere Partien sang sie bei Gastspielen an vielen französischen wie auch ausländischen Theatern, darunter in Dublin, Amsterdam, Lüttich, Barcelona, Turin, Mailand, Wiesbaden und London. Auch als Konzertsängerin kam sie zu einer Karriere auf internationalem Niveau. Von ihren Bühnenpartien sind ergänzend noch die Micaela in 'Carmen', die Sophie in 'Werther' von Massenet, der Siebel im 'Faust' von Gounod, der Cherubino wie die Susanna in 'Nozze di Figaro', die Eurydice im 'Orpheus' von Gluck, der Idamante in Mozarts 'Idomeneo' und die Rozenn in 'Le Roi d'Ys' von Lalo zu nennen. In einem abschließenden Abschnitt ihrer Sängerlaufbahn widmete sie sich nur noch dem Konzert- und namentlich dem Oratoriengesang. 1962 gab sie ihre Karriere auf und erhielt einen Lehrauftrag am Conservatoire National de Saint-Maur. |
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