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| | Marusin Yuri (Michailowitsch) | | tenore | 
| Er erhielt seine Ausbildung am Konservatorium von Leningrad durch J.G. Olchowski und kam dann in den Jahren 1977-78 in der Opernschule der Mailänder Scala zum Abschluß seines Gesangstudiums. 1972 erfolgte sein Bühnendebüt am Maly Theater von Leningrad in der Partie des Vaudemont in "Jolanthe" von Tschaikowsky. Seit 1981 war er Mitglied des Opernhauses von Leningrad (Kirow-Theater) und kam bald zu einer großen Karriere. Er sang dort wie bei Gastspielen am Moskauer Bolschoj Theater und an weiteren führenden Opernhäusern ein breit angelegtes Repertoire. Daraus sind im einzelnen als Höhepunkte zu nennen: der Cavaradossi in "Tosca", der Alfredo in "La Traviata", der Titelheld in Verdis "Don Carlos", der Lenski im "Eugen Onegin" von Tschaikowsky, der Hermann in "Pique Dame", der Fürst in "Rusalka" von Dargomyshski, die Titelpartien in den Opern "Faust" von Gounod und "Werther" von Massenet. Gastspiele und Konzerte trugen dem Künstler in den Musikzentren der Sowjetunion, in Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Jugoslawien, in Deutschland, in Finnland, Schweden, Österreich, England, in der C|vSSR und in der Schweiz große Erfolge ein. 1987 nahm er an den Gastspielen der Leningrader Oper in Westeuropa, u.a. bei den Festspielen von Wiesbaden und an der Covent Garden Oper London, teil. Er sang an der Covent Garden Oper den Hermann in "Pique Dame", den Lenski im "Eugen Onegin" und den Dimitrij im "Boris Godunow", beim Edinburgh Festival 1991 den Andrej Khovansky in Mussorgskys "Khovantchina". An der Mailänder Scala (Teatro Lirico) und in Reggio Emilia gastierte er 1988 als Zarewitsch in "Das Märchen vom Zaren Saltan" von Rimsky-Korssakow, 1987 an der Wiener Staatsoper als Wassilij Galytzin in "Khovantchina", in Toronto als Alvaro in "La forza del destino", 1988 als Hermann in "Pique Dame". 1991 übernahm er an der San Francisco Opera die Partie des Anatol Kuragin in "Krieg und Frieden" von Prokofieff, 1992 (und 1995) beim Glyndebourne Festival wieder den Hermann, den er auch 1996 am Opernhaus von Lyon vortrug. 1994 sang er am Théâtre des Champs Élysées Paris in Rimsky Korssakows "Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh", 1995 am Teatro San Carlos Lissabon den Sergej in "Lady Macbeth von Mzensk" von Schostakowitsch. -- In den englisch sprechenden Ländern erscheint sein Familienname in der Schreibweise Maruzyn.Schallplattenaufnahmen der staatlichen sowjetrussischen Plattenherstellung (Melodiya), auf Philips Anatol in "Krieg und Frieden" von Prokofieff; auf Pioneer-Video in "Khovantchina". |
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