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Whitehill Clarence
basso

Er begann sein Gesangstudium bei L.A. Phelps in Chicago, kam dann nach Europa, wo er in Paris Schüler von Giraudet und Giovanni Sbriglia wurde. 1898 kam es zu seinem Debüt am Théatre de la Monnaie Brüssel als Capulet in "Roméo et Juliette" von Gounod. 1899 sang er als erster amerikanischer Sänger an der Opéra-Comique Paris den Nilakantha in "Lakmé" von Delibes, wobei er den Künstlernamen Eugen Clarence benutzte. 1900 schloß er sich der Savage Opera Company bei einer USA-Tournee an. 1901 erfolgte sein deutsches Debüt am Stadttheater von Lübeck. 1902 nahm er nochmals das Studium bei Julius Stockhausen in Frankfurt a.M. auf. 1902-04 war er am Stadttheater von Elberfeld, 1904-09 am Opernhaus von Köln engagiert. In Elberfeld sang er am 30.3.1904 in der Uraufführung der Oper "Koanga" von F.Delius die Titelpartie. 1905 hatte er in Köln bei der deutschen Erstaufführung von I. de Laras "Messaline" einen großen Erfolg. 1905 trat er am Hoftheater Hannover, 1906-07 an der Hofoper von München, 1908 in Amsterdam als Gast auf. Man schätzte ihn zumal als großen Wagner-Interpreten, nachdem er auf Drängen von Cosima Wagner den Wagner-Stil nochmals bei Julius Kniese in Bayreuth studiert hatte. 1904 sang er bei den Festspielen von Bayreuth den Wolfram im "Tannhäuser", 1908-09 den Amfortas im "Parsifal" und den Gunther in der "Götterdämmerung". 1909 folgte er einem Ruf an die Metropolitan Oper New York, wo er als Antrittsrolle den Amfortas im "Parsifal" sang. Bis 1910 und dann wieder in den Jahren 1914-32 gehörte er dem Ensemble der Metropolitan Oper an, an der er in 19 Spielzeiten 16 Partien in 317 Vorstellungen vortrug (ohne die Vorstellungen im Rahmen der alljährlichen USA-Tournee des Ensembles). An der Metropolitan Oper war er ein viel bewunderter Hans Sachs in den "Meistersingern" und ein ebenso berühmter Golo in "Pelléas et Mélisande" er sang hier in den Premieren der Opern "The Pipe of Desire" von Converse (1910), von G.Charpentiers "Louise" (1921) und in der von Richard Strauss' "Ägyptischer Helena", (1928) und in der von "Violanta" von Korngold (1927). 1911-16 war er an der Oper von Chicago engagiert. 1905-10 gastierte er Jahr für Jahr an der Covent Garden Oper London; hier erregte er seit 1909 als Wotan in den großen Ring-Inszenierungen unter Hans Richter und als Jochanaan in der englischen Premiere der "Salome" von R.Strauss (1910) große Bewunderung. 1909 sang er an der Grand Opéra Paris den Wolfram im "Tannhäuser" und den Wotan in der "Walküre". 1914 und 1922 war er bei der British National Opera Company in London zu hören. In seiner amerikanischen Heimat galt er als eine Autorität auf dem Gebiet des Konzert- und namentlich des Oratoriengesangs ("Elias" und "Paulus" von Mendelssohn, "Messias" von Händel, Verdi-Requiem, Werke englischer Komponisten). Er war in New York auch auf pädagogischen Gebiet tätig.Schallplatten: Zonophone (New York, 1903), HMV, Victor.

 

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