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Maurice Renaud on iTunes


Renaud Maurice
baritono

Eigentlich Maurice Croneau; ausgebildet am Conservatoire von Paris, dann noch bei Dupont und Gevaert in Brüssel. Er debütierte 1884 am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, dem er bis 1890 angehörte. Hier sang er am 7.1.1884 in der Uraufführung der Oper "Sigurd" von Reyer die Partie des Odinspriesters (zugleich sein Bühnendebüt). Am 10.2.1890 wirkte er am gleichen Haus in der Uraufführung einer weiteren Oper von Reyer, "Salammbô", als Hamilcar mit. Ebenfalls 1890 sang er in der Brüsseler Premiere der "Meistersinger" den Beckmesser. Bereits 1886 hatte er dort an der Uraufführung der Oper "Les Templiers" von Henry Charles Litolff teilgenommen. 1890 wurde er an die Opéra-Comique Paris verpflichtet, wo er als Antrittsrolle 1891 den Nelusco in Meyerbeers "Africaine", dann den Karnac in "Le roi d'Ys" von Lalo sang. Seitdem hatte er bis 1902 an den beiden großen Opernhäusern von Paris glänzende Erfolge. An der Grand Opéra kreierte er die Partien des Telramund im "Lohengrin" (1897), des Alberich im Nibelungenring, des Beckmesser in den "Meistersingern" (1897) und des Méphistophélès in "La damnation de Faust" von Berlioz (1903). 1895 sang er dort in der Wiederaufführung des "Tannhäuser" nach der unglücklichen Premiere von 1861 den Wolfram, am 8.2.1895 in der Uraufführung der Oper "La Montagne Noire" von Augusta Holmès, am 15.9.1893 in der der Oper "Deidamia" von Henri Maréchal, am 25.5.1894 in "Djelma" von Charles Lefebvre, am 19.2.1897 in der Uraufführung der Oper "Messidor" von A.Bruneau, am 7.2.1900 in der von "Lancelot" von F.L.R. Joncières. Gastspiele brachten ihm die gleichen Erfolge an der Mailänder Scala, an der Covent Garden Oper London (1897-1904), an den Hofopern von St. Petersburg (1889) und Berlin (1907), an den Opern von Brüssel und Monte Carlo. In Nordamerika sang er bereits 1893 an der Oper von New Orleans. Am 18.2.1902 übernahm er an der Oper von Monte Carlo in der Uraufführung der Oper "Le jongleur de Notre-Dame" von Massenet die Partie des Boniface, am 14.2.1905 sang er, wieder in Monte Carlo, in der Uraufführung von Massenets "Chérubin", am 18.3.1905 am gleichen Haus in der von Mascangnis "Amica", am 9.11.1905 am Teatro Politeama Genua in der von "Mademoiselle de Belle-Isle" von Spiro Samara, am 24.6.1906 in Monte Carlo in der Uraufführung von "Ancêtre" von Saint-Saëns und am 2.2.1907, immer noch in Monte Carlo, an der von A.Bruneaus "Naïs Micculin". 1906 nahm er am Théâtre Nouveau in Paris an der Uraufführung der Oper "Le Clown" von Isaac de Camondo teil. 1904 wirkte er an der Covent Garden Oper in der englischen Erstaufführung von Massenets "Hérodiade" (unter dem Titel "Salome") mit. Er sang dort auch in den Premieren von "Henri VIII." von Saint-Saëns (1898) und "Messaline" von Isidore De Lara (1899). 1905 wurde der Sänger an die New Yorker Metropolitan Oper verpflichtet, doch machte ein Wechsel im Direktorium der Oper den Vertrag hinfällig. Man zahlte ihm jedoch für das entgangene Engagement eine Abfindungssumme. 1906-10 hatte er dann sehr große Erfolge am Manhattan Opera House in New York, wo er als Rigoletto debütierte und u.a. in der amerikanischen Erstaufführung von Massenets "Thaïs" mitwirkte (1907), 1909 sang er an diesem Haus in der Premiere von Massenets "Hérodiade" den Herodes. 1910-12 war er dann schließlich doch noch Mitglied der Metropolitan Oper New York. Hier sang er als Antrittsrolle den Rigoletto mit Nellie Melba in der Rolle der Gilda. Er gastierte in Nordamerika auch in Chicago und Boston. 1912 kam er nach Frankreich zurück und beendete seine Karriere in Paris, wo er 1919 nochmals zusammen mit Mary Garden in der Oper "Cléopâtre" von Massenet auftrat. Um 1920 wirkte er in einem französischen Stummfilm mit. Er betätigte sich in Paris im übrigen als Pädagoge.In seinem Bariton vereinigten sich vollendete Beherrschung der Gesangstechnik, tief empfundene Musikalität und eine seltene stilistische Feinheit des Vortrages; berühmt zumal als Don Giovanni. Seine bedeutenden darstellerischen Fähigkeiten und sein vorbildlicher Geschmack in der Kostümierung wie in seinem gesamten Auftreten auf der Bühne werden von der zeitgenössischen Kritik immer wieder hervorgehoben.Schöne Schallplattenaufnahmen auf G&T (Paris, 1901-06, London, 1902), HMV (1906-08) und Pathé.

 

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