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Pellegrini Julius
basso

Er begann ganz jung seine Ausbildung am Konservatorium von Mailand bei Banderali, sang dann (bereits mit 14 Jahren) zunächst in Konzerten und hatte schon 1821 sein Bühnendebüt am Teatro Carignano in Turin in der Oper "Faligname di Livonia" von Pacini. 1823 folgte er einem Ruf an die Italienische Oper in München. Dieser gehörte er bis zu ihrer Auflösung 1826 an und wurde dann sogleich in das Ensemble der Münchner Hofoper übernommen, wo er jetzt auch Partien in deutscher Sprache sang. Bis 1854 blieb er an diesem Haus als erster Bassist tätig und war beim Opernpublikum der bayerischen Hauptstadt überaus beliebt. Seine großen Rollen waren der Titelheld in Rossinis "Wilhelm Tell", der Stadinger im "Waffenschmied" von Lortzing, der Jäger im "Nachtlager von Granada" von Conradin Kreutzer, der Bertram in "Robert le Diable" von Meyerbeer, der Pietro in "La Muette de Portici" von Auber, der Osmin in der "Entführung aus dem Serail", der Sarastro in der "Zauberflöte", der Graf in "Figaros Hochzeit", der Mustafà in Rossinis "Italiana in Algeri", der Oberpriester in "La Vestale" von Spontini und der Oroveso in Bellinis "Norma", den er in der Münchner Premiere der Oper sang, auch bereits der Macbeth in der gleichnamigen Oper von Verdi. Am 12.9.1835 wirkte er an der Münchner Hofoper in der Uraufführung der Oper "Die Hermannsschlacht" von Hippolyte Chélard, am 12.4.1839 in der Uraufführung der Oper "Alidia" von Franz Lachner, am 2.10.1840 in "Die Nacht von Paluzzi" von Franz Xaver Pentenrieder, am 12.12.1841 in der Uraufführung der damals sehr erfolgreichen Oper "Catharina Cornaro", ebenfalls von Franz Lachner, am 9.11.1843 in der von "Zayde" von Johann Nepomuk Poissl, schließlich am 7.10.1849 in der von "Benvenuto Cellini" von Franz Lachner mit. Fast alljährlich gastierte der Künstler mit großem Erfolg an italienischen Opernhäusern, vor allem am Teatro Fenice Venedig, 1831 auch in London. Überall bewunderte man neben der Schönheit seiner Stimme auch sein mitreißendes darstellerisches Talent. 1854 verabschiedete er sich in München als Bertram in "Robert le Diable" von der Bühne. Seine Gattin, die Altistin Clementine Pellegrini-Moralt (*1797 München, ?7.7.1845 München), mit der er seit 1824 verheiratet war, sang 1820-43 an der Münchner Oper und war namentlich als Konzertsängerin wie als Interpretin geistlicher Musikwerke bekannt.

 

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