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Rudolf Gerlach-Rusnak on iTunes


Gerlach-Rusnak Rudolf
tenore

Eigentlich Orest Rusnak. Er war ukrainischer Abstammung und machte den Ersten Weltkrieg als Offizier der österreichisch-ungarischen Armee mit. 1917 geriet er in russische Kriegsgefangenschaft. Hier erregte er Aufsehen, als er bei Lagerabenden ukrainische Lieder sang. Nach seiner Entlassung begann er 1918 das Gesangstudium bei Eugen Fuchs in Prag. Er debütierte 1923 am Stadttheater von Olmütz (Olomouc) als Rodolfo in 'La Bohème'. Er sang 1924-26 am Stadttheater von Königsberg, 1926-27 am Stadttheater von Stettin. Nach weiterem Studium bei Jacques Stückgold in Berlin und bei Lari in Mailand war er 1928-30 am Stadttheater von Chemnitz, 1930-31 am Stadttheater von Graz engagiert. 1931 wurde er an die Münchner Staatsoper verpflichtet und trat seitdem unter dem Namen Rudolf Gerlach-Rusnak auf. (Seinen Künstlernamen Rudolf Gerlach-Rusnak bildete er aus dem seines Lieblingshelden, des Rudolf in 'La Bohème', und dem Familiennamen seiner Gattin Elisabeth Gerlach). Bis 1937 blieb er an der Münchner Oper, wo er auch 1934 an der Uraufführung der Oper 'Lucedia' von Vittorio Giannini beteiligt war. Später gastierte er von München aus u.a. 1938 an der Wiener Staatsoper. In Wien sang er auch 1938 das Tenorsolo in der Uraufführung des Oratoriums 'Das Buch mit sieben Siegeln' von Franz Schmidt. 1941-42 war er am Stadttheater von Bremen verpflichtet, 1942-44 als Gast am Stadttheater von Innsbruck. 1944 wurde er für einen Rüstungsbetrieb dienstverpflichtet, aber 1945 wieder an die Münchner Oper zurückgeholt. Nach einem Herzinfarkt im Jahre 1946 blieb er krank, unternahm aber 1956-57 nochmals eine Tournee durch Kanada und die USA.\n Tenorstimme, deren dramatische Steigerungsfähigkeit und deren metallischer Glanz in den hohen Lagen gerühmt wurden. Seine großen Bühnenpartien waren der Edgardo in 'Lucia di Lammermoor', der Herzog im 'Rigoletto', der Chapelou im 'Postillon de Lonjumeau' von Adolphe Adam, der Narraboth in 'Salome' und der Matteo in 'Arabella' von R.Strauss, der Fabiani in 'Der Günstling' von R.Wagner-Régeny und die Titelrolle in 'Li-Tai-Pe' von Franckenstein.\n Schallplatten: HMV (Electrola); seine letzten Aufnahmen von ukrainischen Volksliedern entstanden 1957 in Amerika.\n

 

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