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Domgraf-Fassbaender Willi
baritono

Zuerst studierte er Klavierspiel und Musikwissenschaft bei Felix Knubben in Aachen, dann Gesang bei Jacques Stückgold und Paul Bruns in Berlin, schließlich bei Giuseppe Borgatti in Mailand. Er begann seine Karriere als Konzert- und Oratoriensänger. Der Direktor des Aachener Stadttheaters Erich Orthmann, der ihn bei einem Konzert im Aachener Dom gehört hatte, überredete ihn, die Bühne zu betreten. Sein Bühnendebüt erfolgte 1922 am Stadttheater von Aachen als Graf in 'Figaros Hochzeit'. Er sang 1923-25 am Deutschen Opernhaus Berlin, 1925-27 als erster lyrischer Bariton am Opernhaus von Düsseldorf, 1927-30 an der Staatsoper von Stuttgart. Hier wirkte er in der Uraufführung der Oper 'Scherz, List und Rache' von Egon Wellesz mit (1.3.1928). 1930 wurde er an die Berliner Staatsoper berufen, an der er bis 1946 mit großen Erfolgen tätig war. In Düsseldorf wirkte er bereits 1925 in der ersten vollständigen Bühnenaufführung der Trilogie 'L'Orfeide' von Gian Francesco Malipiero mit, 1943 an der Berliner Staatsoper in der Uraufführung der Oper 'Schloß Dürande' von Othmar Schoeck. Bei Gastspielen trat er u.a. am Teatro Liceo Barcelona (1929), in Amsterdam (1931) und Kopenhagen (1933; 1938 in Konzerten), am Stadttheater von Basel (1933), an der Staatsoper von Wien (1932-39) und nochmals 1955 an der Staatsoper von Stuttgart auf. An der Berliner Kroll-Oper gastierte er 1931 als Ford in Verdis 'Falstaff', in der Janác|vek-Oper 'Aus einem Totenhaus' und sang in der letzten Vorstellung dieses Ensembles 1931 den Figaro in 'Figaros Hochzeit'. In den Jahren 1934-37 bewunderte man bei den Festspielen von Glyndebourne seine Kunst des Mozart-Gesanges; in der Eröffnungsvorstellung der Glyndebourner Festspiele 1934 sang er den Titelhelden in 'Figaros Hochzeit', den er auch in den folgenden Jahren wie den Guglielmo in 'Così fan tutte' dort zum Vortrag brachte. Bei den Salzburger Festspielen wirkte er 1937 als Papageno in der 'Zauberflöte' mit. Zu seinen großen Bühnenpartien gehörten noch der Don Giovanni, der Wolfram im 'Tannhäuser', der Amfortas im 'Parsifal', der Rigoletto, der Graf Luna im 'Troubadour', der Renato in Verdis 'Maskenball', der Escamillo in 'Carmen', der Graf Liebenau im 'Waffenschmied' von Lortzing, der Figaro im 'Barbier von Sevilla', der Marcello in 'La Bohème', der Harlekin in 'Ariadne auf Naxos' von R.Strauss, der Scarpia in 'Tosca' und der Orest in 'Elektra' von Richard Strauss, sogar der Hans Sachs in den 'Meistersingern'. Seit 1932 war er ein beliebter Filmschauspieler; er trat u.a. in den Tonfilmen 'Aufforderung zum Tanz' (wo er den Komponisten Carl Maria von Weber darstellte), 'Die verkaufte Braut' und 'Figaros Hochzeit' (1948 als Graf Almaviva) auf. Er gastierte nach dem Zweiten Weltkrieg in Hannover und München und in den Jahren 1951-63 an der Staatsoper von Wien.. Seit 1946 Oberspielleiter am Stadttheater von Nürnberg, wo er u.a. 1955 die Uraufführung der Operette 'Das Bad auf der Tenne' von Friedrich Schröder inszenierte, aber auch noch gelegentlich als Sänger in Erscheinung trat. Noch 1959 wirkte er an der Staatsoper von Stuttgart in der Uraufführung der Oper 'Oedipus der Tyrann' von Carl Orff mit. Seit 1954 Professor am Konservatorium von Nürnberg. Er war verheiratet mit der Filmschauspielerin Sabine Peters (1913-82). Seine Tochter Brigitte Fassbaender (*1939) wurde eine international bekannte Altistin.\n Die hohe Musikalität seiner Stimmführung wie die Stilsicherheit seines Vortrages sind immer wieder bewundert worden.\n Schallplatten: Polydor (Kurzfassung 'Fledermaus'), HMV (u.a. vollständige Opern 'Figaros Hochzeit' und 'Così fan tutte' aus Glyndebourne), Artiphon, Parlophon, Acanta, Jecklin Disco (Rundfunkaufnahme der Oper 'Das Schloß Dürande' von O.Schoeck von 1941), Cetra-Opera Live (Papageno in der 'Zauberflöte', 1937).\n

 

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