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| Wagner James | tenore | 
Der farbige Künstler begann zuerst eine Ausbildung als Pianist und brachte es bis zur Konzertreife. Er widmete sich dann aber dem Gesangstudium an der Rochester University. 1971 ging er mit einem Fulbright-Stipendium an die Musikhochschule Wien und setzte dort seine Ausbildung fort. 1975-76 war er am Opernhaus von Frankfurt a.M., 1976-80 am Staatstheater Kassel engagiert und hatte 1979-81 einen Gastvertrag mit der Staatsoper Hamburg sowie 1981-82 mit dem Stadttheater Basel. 1981-82 trat er auch im Ensemble der City Opera New York auf und war 1983-84 an der Wiener Volksoper und 1983-88 am Theater am Gärtnerplatz in München tätig. Er sang auf der Bühne ein umfangreiches Repertoire, das von Händels Xerxes über den Belmonte in der "Entführung aus dem Serail", den Giasone in "Medea" von Cherubini, den Florestan im "Fidelio", den Grafen Almaviva im "Barbier von Sevilla", den Edgardo in "La Bohème", den Fra Diavolo in Aubers Oper bis zum Dionysos in "Die Bassariden" von H.W. Henze reichte. In diesen Rollen gastierte er u.a. am Stadttheater von Bern (Schweiz, 1986), am Teatro Comunale Bologna (1987), am Teatro Fenice Venedig (1990) und in Griechenland. 1993 sang er am Staatstheater von Braunschweig die Titelrolle in Rossinis "Otello", ebenfalls 1993 am Theater von Ludwigshafen den Admet in "Alceste" von Gluck. Daneben entwickelte sich auch eine umfangreiche Tätigkeit als Konzertsänger, die ihn 1979 zu den Salzburger Festspielen (c-moll-Messe von Mozart) sowie in die Musikzentren in ganz Europa führte, wobei er oft mit dem bekannten Dirigenten Helmut Rilling zusammenarbeitete. 1995 sang er in Wien das Tenorsolo im Requiem von Berlioz. 1992 wurde er als Professor an die Musikhochschule von Lübeck berufen.Schallplatten: Hänssler-Verlag ("Amadis de Gaula" von J.Chr. Bach; Messa per Rossini, Mitschnitt der Uraufführung 1988), Cascavelle ("Lied von der Erde" von Gustav Mahler). |
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