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| Schaetzler Fritz | baritono | 
Er war zuerst als aktiver Offizier tätig, zog sich jedoch im Dienst eine Verletzung zu und war gezwungen, nach einer Amputation eine Beinprothese zu benutzen. Er begann dennoch 1919 eine Ausbildung zum Sänger in München und war dort u.a. Schüler der berühmten Sopranistin Anna Bahr-Mildenburg. 1920 debütierte er bereits als Konzertsänger in Nürnberg. 1921-22 hatte er ein Anfänger-Engagement an der Staatsoper von München und wurde 1922 an die Staatsoper von Stuttgart berufen, an der er in den folgenden 25 Jahren bis 1947 wirkte. Zu den Partien, die er dort sang, gehörten der Figaro in "Figaros Hochzeit", der Alfonso in "Così fan tutte", der Papageno in der "Zauberflöte", der Wolfram im "Tannhäuser", der Beckmesser wie der Kothner in den "Meistersingern", der Eoban Hesse in "Hans Sachs" von A.Lortzing, der Morone in "Palestrina" von H.Pfitzner, der Spielmann in den "Königskindern" von Humperdinck, die Titelrollen in "Jonny spielt auf" von Kr|venek und "Schneider Wibbel" von M.Lothar, der Amonasro in "Aida", der Alfio in "Cavalleria rusticana", der Silvio im "Bajazzo", der Escamillo in "Carmen" und der Valentin im "Faust" von Gounod. Er übernahm auch mehrere Operettenpartien und sang in Stuttgart in den Uraufführungen der Operetten "Monika" (1937) und "Die ungarische Hochzeit" (1939) von Nico Dostal. Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne setzte er auch seine Karriere als Konzert- und Liedersänger fort. Der Künstler, der mit der Sängerin Egidia Bonessi verheiratet war, verließ 1948 Deutschland und ging in die USA, wo er sich in Hollywood als Gesangpädagoge niederließ. |
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